Władysław Grządzielski
Der zuletzt in Posen arbeitende Buchhändler schließt sich nach dem deutschen Überfall auf Polen der natio­nalen polnischen Widerstandsbewegung an. Er wird Kurier bei der von Anton Wolniewicz in Posen geleiteten geheimen Stronnictwo Narodowe (SN – Nationale Partei) und organisiert mit Gleichgesinnten Protest- und Widerstandsaktionen gegen das NS-Besatzungsregime.
Władysław Grządzielski wird am 28. Februar 1941 festge­nommen, am 18. Dezember 1941 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochver­rat” zum Tode verurteilt und am 20. März 1942 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Władysław Grządzielski
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Władysław Grządzielski und andere vom 15. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/16167
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Władysław Grządzielski und andere vom 18. Dezember 1941
Bundesarchiv R 3017/16476
Sterbeurkunde von Władysław Grządzielski vom 20. März 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






























































