Bernhard Grzebellus

20. Mai 1895, Lassowitz (Lasowice) – 21. November 1939
Bernhard Grzebellus

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Bernhard Grzebellus, 1938

Bundesarchiv R 3017/39130

Bernhard Grzebellus ist von Beruf Eisenbahner und steht als Betriebsassistent im Dienst der Deutschen Reichs­bahn.
Seit April 1933 ist er SA-Mitglied und übt die Funktion eines Scharführers aus. Sein Bruder Karl soll Kontakte zum polnischen militärischen Nachrichtendienst pflegen. Bernhard übergibt seinem Bruder mehrere bahnamtliche Schriftstücke, darunter den geheim­haltungs­pflichtigen Lageplan eines Bahnhofs, die dieser an den polnischen Nachrichtendienst weitergeleitet haben soll.
Bernhard und Karl Grzebellus werden am 27. September 1939 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Hoch- und Landesverrats” zum Tode verurteilt. Bernhard Grzebellus wird am 21. November 1939 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Bernhard Grzebellus

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Bernhard, Margarete und Karl Grzebellus, 27. September 1939

Bundesarchiv R 3017/39130

Stellungnahme der Geheimen Staatspolizei im Gnadenverfahren von Karl und Bernhard Grzebellus, 18. Oktober 1943

Bundesarchiv R 3017/39130

Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl und Bernhard Grzebellus durch den Reichsminister der Justiz, 16. November 1939

Bundesarchiv R 3017/39130

Protokoll der Hinrichtung von Karl und Bernhard Grzebellus, 21. November 1939

Bundesarchiv R 3017/39130

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