Bernhard Grzebellus
Seit April 1933 ist er SA-Mitglied und übt die Funktion eines Scharführers aus. Sein Bruder Karl soll Kontakte zum polnischen militärischen Nachrichtendienst pflegen. Bernhard übergibt seinem Bruder mehrere bahnamtliche Schriftstücke, darunter den geheimhaltungspflichtigen Lageplan eines Bahnhofs, die dieser an den polnischen Nachrichtendienst weitergeleitet haben soll.
Bernhard und Karl Grzebellus werden am 27. September 1939 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Hoch- und Landesverrats” zum Tode verurteilt. Bernhard Grzebellus wird am 21. November 1939 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Bernhard Grzebellus
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Tenor des Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Bernhard, Margarete und Karl Grzebellus, 27. September 1939
Bundesarchiv R 3017/39130
Stellungnahme der Geheimen Staatspolizei im Gnadenverfahren von Karl und Bernhard Grzebellus, 18. Oktober 1943
Bundesarchiv R 3017/39130
Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl und Bernhard Grzebellus durch den Reichsminister der Justiz, 16. November 1939
Bundesarchiv R 3017/39130
Protokoll der Hinrichtung von Karl und Bernhard Grzebellus, 21. November 1939
Bundesarchiv R 3017/39130















