Karl Grzebellus

2. November 1893, Tarnowitz (Tarnowskie Góry) – 21. November 1939
Karl Grzebellus ist von Beruf Eisenbahnarbeiter und wohnt in Lassowitz im Kreis Tarnowitz.
Er soll Kontakte zum polnischen militärischen Nach­richtendienst gepflegt und über seinen Bruder Bern­hard, der als Betriebsassistent im Dienst der Deutschen Reichsbahn steht, mehrere bahnamtliche Schrift­stücke erhalten haben. Darunter auch einen geheimhaltungs­pflichtigen Lageplan eines Bahnhofs, den er an den polnischen Nachrichtendienst weitergeleitet haben soll.
Karl und Bernhard Grzebellus werden am 27. September 1939 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Hoch- und Landesverrats” zum Tode verurteilt. Karl Grzebellus wird am 21. November 1939 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Grzebellus

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Tenor des Urteils des „Volksgerichtshofs” gegen Karl, Bernhard und Margarete Grzebellus vom 27. September 1939

Bundesarchiv R 3017/39130

Stellungnahme der Geheimen Staatspolizei im Gnadenverfahren von Karl und Bernhard Grzebellus, 18. Oktober 1943

Bundesarchiv R 3017/39130

Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl und Bernhard Grzebellus druch den Reichsminister der Justiz, 16. November 1939

Bundesarchiv R 3017/39130

Protokoll der Hinrichtung von Karl und Bernhard Grzebellus, 21. November 1939

Bundesarchiv R 3017/39130

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