Karl Grzebellus
Er soll Kontakte zum polnischen militärischen Nach­richtendienst gepflegt und über seinen Bruder Bernhard, der als Betriebsassistent im Dienst der Deutschen Reichsbahn steht, mehrere bahnamtliche Schriftstücke erhalten haben. Darunter auch einen geheimhaltungs­pflichtigen Lageplan eines Bahnhofs, den er an den polnischen Nachrichtendienst weitergeleitet haben soll.
Karl und Bernhard Grzebellus werden am 27. September 1939 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Hoch- und Landesverrats” zum Tode verurteilt. Karl Grzebellus wird am 21. November 1939 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Grzebellus
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Tenor des Urteils des „Volksgerichtshofs” gegen Karl, Bernhard und Margarete Grzebellus vom 27. September 1939
Bundesarchiv R 3017/39130
Stellungnahme der Geheimen Staatspolizei im Gnadenverfahren von Karl und Bernhard Grzebellus, 18. Oktober 1943
Bundesarchiv R 3017/39130
Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl und Bernhard Grzebellus druch den Reichsminister der Justiz, 16. November 1939
Bundesarchiv R 3017/39130
Protokoll der Hinrichtung von Karl und Bernhard Grzebellus, 21. November 1939
Bundesarchiv R 3017/39130













