Erich Guder

25. April 1901, Berlin – 10. September 1943
Erich Guder stammt aus einer Berliner Arbeiterfamilie. Mit 15 Jahren kommt er nach einem Diebstahl in Fürsorgeerziehung und arbeitet ab 1923 in Berlin als Gelegenheitsarbeiter und zuletzt als Wachmann. 1927 heiratet er Helene Heckert und bekommt mit ihr 1934 einen Sohn.
Am 6. September 1943 wird Erich Guder vom Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin wegen sexuellen Miss­brauchs von Kindern zum Tode verurteilt und am 10. September 1943 währen der sogenannten Blut­nächte im Strafge­fängnis Plötzensee hingerichtet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Erich Guder

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Erich Guder vom 16. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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