Erich Günther

29. April 1913, Berlin – 17. November 1944
Erich Günther beginnt nach dem Besuch der Volksschule zunächst eine Tischlerlehre, die er jedoch abbricht um mit Gelegenheitsarbeiten Geld zu verdienen. Mehrfach wird er wegen Eigentumsdelikten zu Haftstrafen verurteilt.
In der Nacht vom 9. auf den 10. April 1944 versuchen Erich Günther und sein Zwillingsbruder Walter ein Auto zu stehlen, werden entdeckt und liefern sich einen Schusswechsel mit der Polizei. Walter Günther erliegt in der Folge seinen Schussverletzungen. Erich Günther wird kurz darauf festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung wird weiteres Diebesgut gefunden.
Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihm am 30. Oktober 1944 als „Gewalt- und gefährlicher Gewohnheitsverbrecher” zum Tode. Erich Günther wird am 17. November 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Erich Günther

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Ablehnung eines Gnadenerweises für Erich Günther durch den Reichsminister der Justiz vom 10. November 1944

Bundesarchiv R 3001/143849

Mitteilung über die Hinrichtung von Erich Günther vom 18. November 1944

Bundesarchiv R 3001/143849

Sterbeurkunde von Erich Günther vom 18. November 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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