Franz Gütter
1935 wird er als V-Mann für den deutschen Nachrichtendienst tätig, unter anderem für die Abwehrstelle des Wehrkreises VII in München. Zeitgleich lässt er sich für den Nachrichtendienst der tschechischen Gendarmerie in Hostau anwerben und übermittelt Einzelheiten etwa über die Mitglieder der SdP.
Nach der Annexion der Sudeten und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht wird Franz Gütter am 17. Januar 1940 festgenommen, am 5. März 1942 vom 5. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 30. Juli 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Gütter
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs“ gegen Franz Gütter vom 17. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/53386
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Franz Gütter vom 16. März 1942
Bundesarchiv R 3017/10297
Ablehnung der Begnadigung von Franz Gütter durch den Reichsjustizminister vom 20. Juli 1942
Bundesarchiv R 3018/6133
Sterbeurkunde von Franz Gütter vom 31. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

































































