Martha Gurth
Sie wird am 3. August 1943 festgenommen und wegen „wehrkraftzersetzender Feindpropaganda“ angeklagt. Ihre Gesprächspartnerinnen denunzieren sie, als sie am 2. August 1943 in Berlin auf offener Straße über Adolf Hitler schimpft und ihn als Kriegsverbrecher be­zeichnet.
Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ verurteilt sie am 9. Juni 1944 zum Tode. Martha Gurth wird am 27. Juli 1944 in der Strafanstalt Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage gegen Martha Gurth,
21. April 1944
Bundesarchiv R 3017/32263
Urteil des "Volksgerichtshofs" gegen Martha Gurth, 9. Juni 1944
Bundesarchiv R 3017/32263
Gnadengesuch des Ehemannes für Martha Gurth, 13. Juni 1944
Bundesarchiv R 3017/32263
Überstellung von Martha Gurt aus dem Frauengefängnis Barnimstraße nach Plötzensee zwecks Vollstreckung der Todesstrafe
Landesarchiv Berlin A Rep. 365, Nr. 81
Protokoll über die Vollstreckung der Todesstrafe gegen Martha Gurth, 27. Juli 1944
Bundesarchiv R 3017/32263













