Hans-Joachim Guter
Im September 1939 wird er vom Amtsgericht in Stolp wegen „schweren, einfachen und versuchten schweren Rückfalldiebstahls“ zu über zwei Jahren Zuchthaus verurteilt und nach der Verbüßung der Strafe Anfang Mai 1942 in das Konzentrationslager Ravensbrück überführt. Von dort flieht er Anfang August 1942 und kehrt nach Berlin zurück.
Im Herbst 1942 begeht er mit einem Bekannten in Lehnitz erneut mehrere Einbrüche in Wohnhäuser.
Hans-Joachim Guter wird festgenommen, am 8. Juni 1943 vom Sondergericht IV beim Landgericht Berlin nach der „Volksschädlingsver­ordnung“ zum Tode verurteilt und am 23. Juli 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hans-Joachim Guter
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilstenor des Sondergerichts IV beim Landgericht Berlin gegen Hans-Joachim Guter vom 8. Juni 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6084
Mitteilung aus dem Konzentrations­lager Ravensbrück über die Flucht von Hans-Joachim Guter vom 25. November 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 16084
Sterbeurkunde von Hans-Joachim Guter vom 24. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







