Maurice Hachet

9. April 1921, Paris – 25. August 1944
Maurice Hachet absolviert eine Lehre zum Mechaniker. Am 10. Oktober 1942 kommt er als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland und ist für die Firma Rheinmetall-Borsig in Berlin-Tegel als Schlosser tätig.
Hachet beteiligt sich von Dezember bis Januar 1944 an mehreren Einbruchdiebstählen in Berliner Geschäfte. Zusammen mit sechs weiteren französischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern klagt ihn das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin an. Am 3. August 1944 wird Hachet auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode verurteilt
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der 23-jährige Maurice Hachet am 25. August 1944 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Maurice Hachet

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Gnadengesuch des Rechtsanwalts van Hoboken für Louis Cognard und Maurice Hachet, 23. August 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1589/1

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Maurice Hachet, 25. August 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1589/1

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