Arnold Hackbarth

19. Dezember 1893, Vangerow/Köslin (Węgorzewo Koszalińskie) – 7. August 1942
Arnold Hackbarth

Erkennungsdienstliches Foto von Arnold Hackbarth

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 815/2

Arnold Hackbarth arbeitet nach dem Besuch der Dorfschule in der Land­wirtschaft und nimmt ab 1914 am Ersten Weltkrieg teil. Nach Kriegsende arbeitet er in verschie­denen Betrieben und ist seit 1938 bei der Deutschen Reichs­post in Berlin angestellt.
Hackbarth wird im Mai 1942 unter dem Vorwurf des Diebstahls von Feldpost­päckchen in mindestens 100 Fällen festge­nommen. Das Sonder­gericht IV beim Landgericht Berlin verurteilt ihn am 23. Juni 1942 auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode.
Nach der Ablehnung eines Gnaden­gesuchs seiner Tochter für Arnold Hackbarth wird er am 7. August 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Arnold Hackbarth

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Todesurteils gegen Arnold Hackbarth

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 815

Gnadengesuch für Arnold Hackbarth, 7. Juli 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 815/1

Ablehnung des Gnadengesuchs von Arnold Hackbarth, 4. August 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 815/1

Sterbeurkunde von Arnold Hackbarth vom 7. August 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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