Richard Haiden
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonder­strafrechts­verordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militär­dienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Richard Haiden wird festgenommen und am 3. Oktober 1939 vom Oberreichskriegsanwalt angeklagt. Er wird am 16. November vom Reichskriegsgericht zum Tode verur­teilt und am 7. Dezember 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Richard Haiden
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Richard Haiden vom 7. Dezember 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



