Maximilian Haimerl
Nach Auseinandersetzungen mit Vorgesetzten und Kameraden emigriert er im November 1933 in die Tschechoslowakei. Dort verfasst er einen Artikel mit dem Titel „Ein SS-Mann desertiert“, der in einer kommu­nistischen Zeitschrift veröffentlicht und auch in Deutschland verbreitet wird.
Maximilian Haimerl wird im August 1940 im sogenannten Generalgouvernement festgenommen und wegen „Vor­bereitung zum Hochverrat“ angeklagt.
Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ verurteilt Maximilian Haimerl am 19. Oktober 1942 zum Tode. Er wird am 8. Februar 1943 in der Strafanstalt Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Maximilian Haimerl
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs“ gegen Maximilian Haimerl, 27. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/42894
Tenor des Todesurteils gegen Maximilian Haimerl, 19. Okober 1942
Bundesarchiv R 3017/42894
Sterbeurkunde von Maximilian Haimerl vom 9. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














