Max Haindl
Nach dem Krieg arbeitet Haindl in Berlin. 1922 erwirbt er einen eigenen Druckereibetrieb, welcher ab 1933 wegen des Verbots einer Reihe von Zeitschriften jedoch in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät.
Am 7. März 1942 wird Max Haindl unter dem Vorwurf festgenommen, einen Druckereilehrling zum Diebstahl von Lebensmittel­marken und einer Druckplatte anstiftet zu haben, um mit diesen selbst weitere Marken zu fälschen.
Haindl wird wegen Urkundenfälschung angeklagt und wegen „Kriegswirtschaftsverbrechen“ vom Sonder­gericht I bei dem Landgericht Berlin am 10. April 1942 zum Tode verurteilt.
Max Haindl wird am 26. Juni 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Max Haindl
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Max Haindl vom 27. Juni 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



