Gustav Hainke

16. März 1897, Ober Rohnstock (Roztoka) – 22. Dezember 1939
Gustav Hainke gehört der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Als er 1939 zur Wehrmacht einberufen wird, verweigert er den Militärdienst und den Fahneneid auf Adolf Hitler.
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechts­verordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militärdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” gilt und mit dem Tode bestraft werden kann.
Gustav Hainke wird am 30. November vom Reichs­kriegsgericht zum Tode verurteilt. Er wird am 22. Dezember 1939 gemeinsam mit fünf weiteren Zeugen Jehovas, die den Dienst an der Waffe verweigert haben, im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Gustav Hainke

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Gustav Hainke vom 22. Dezember 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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