Josef Hájek
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht lernt er im Juni 1939 den Gendarmerie-Oberwacht&swhy;meister Václav Smrkovský kennen, der seit Mai der geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) angehört. Diese plant den bewaffneten Aufstand gegen die NS-Besatzung. Als Ortskommandant des benachbarten Neuhütten (Nová Huť pod Nižbore) versucht Smrkovský eine militärische Formation vor Ort aufzubauen. Josef Hájek wird ON-Ortskommandant von Hiskau, verschafft der Organisation zahlreiche neue Mitglieder und sorgt für die Über­mittlung von entwendetem Sprengstoff.
Am 13. Juni 1940 wird Josef Hájek im Zuge einer größeren Verhaftungswelle festgenommen. Der „Volksgerichtshof” verurteilt ihn am 25. Januar 1943 zusammen mit Václav Smrkovský und sieben weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Sie alle werden am 7. Juni 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs“ gegen Václav Smrkovský und andere vom 30. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14922
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Václav Smrkovský und andere vom 25. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/14922
Schnellbrief des „Reichsprotektors” vom 28. April 1943 mit Einverständnis zur Hinrichtung von Josef Hájek und anderen
Bundesarchiv R 3001/146986
Mitteilung des Reichsjustizministers über die Ablehnung der Begnadigung von Josef Hájek und weiterer Verurteilter vom 21. Mai 1943
Bundesarchiv R 3001/146986
Sterbeurkunde von Josef Hájek vom 8. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
























































