Ladislav Hájek

28. Juni 1894, Prag – 13. Januar 1943
Ladislav Hájek

Erkennungsdienstliches Foto von Ladislav Hájek, 1941

Bundesarchiv R 3017/10726, Bd. I

Ladislav Hájek wird am 28. Juni 1894 in Prag geboren und ist zwischen 1934 bis zu deren Verbot 1938 Mitglied der Kommu­nistischen Partei der Tschecho­slowakei (Ko­m­unistická strana Česko­slovenska, kurz: KSČ).
Anfang 1940 wird der Hilfsar­beiter für die nun illegale KSČ angeworben. Als Zellen­leiter nimmt er an regelmä­ßigen Zusammen­künften teil, auf denen er mit neuen po­litischen Weisungen versehen wird. Im Prager Stadtteil Wissot­schan wirbt er zuverlässige Mitglieder für den Auf­bau einer neuen kommunis­ti­schen Zelle an und zieht von ihnen monatliche Geldbeiträge ein, die vor allem der Unter­stützung von Angehörigen politischer Gefangener dienen. Außerdem ist er an der Verbreitung von kommu­nistischen Flugblättern und -schriften beteiligt.
Ladislav Hájek wird am 18. November 1941 festge­nommen und am 23. September 1942 vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” wegen „Vorbe­reitung zum Hochver­rat” und „Feindbe­günstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 13. Januar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Ladislav Hájek

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ladislav Hájek und weitere Ange­­klagte vom 23. September 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Bekanntmachung der Hinrichtung von Ladislav Hájek und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Sterbeurkunde von Ladislav Hájek vom 14. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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