Ladislav Hájek
Anfang 1940 wird der Hilfsarbeiter für die nun illegale KSČ angeworben. Als Zellenleiter nimmt er an regelmä­ßigen Zusammenkünften teil, auf denen er mit neuen politischen Weisungen versehen wird. Im Prager Stadtteil Wissotschan wirbt er zuverlässige Mitglieder für den Aufbau einer neuen kommunistischen Zelle an und zieht von ihnen monatliche Geldbeiträge ein, die vor allem der Unterstützung von Angehörigen politischer Gefangener dienen. Außerdem ist er an der Verbreitung von kommu­nistischen Flugblättern und -schriften beteiligt.
Ladislav Hájek wird am 18. November 1941 festgenommen und am 23. September 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochver­rat” und „Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 13. Januar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ladislav Hájek
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ladislav Hájek und weitere Angeklagte vom 23. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Bekanntmachung der Hinrichtung von Ladislav Hájek und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Sterbeurkunde von Ladislav Hájek vom 14. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







































