Julius Halas

9. März 1904, Piątkowa – 20. Oktober 1942
Julius Halas wird am 9. März 1904 in Piątkowa im Kreis Tscherkow geboren. Er ist Land­arbeiter und lebt bis 1938 zwölf Jahre in Frank­reich.
Anfang Februar 1940 wird Julius Halas als „Zivil­arbeiter” in Stinken­brunn (Nieder­donau) eingesetzt. Ge­meinsam mit zwei weiteren polnischen Zwangs­arbeitern verlässt er Ende September 1940 seine Ar­beits­stelle und versucht, über die Grenze in die Schweiz und anschlie­ßend nach Frank­reich zu fliehen.
Julius Halas wird am 29. September 1941 festge­nommen, am 13. August 1942 vom 2. Senat des „Volks­gerichts­hofs” wegen „Schädigung des Wohls des deut­schen Volkes” zum Tode verurteilt und am 20. Okto­ber 1942 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Julius Halas

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Julius Halas, Eduard Biały und andere vom 9. März 1942

Bundesarchiv R 3017/48430

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Julius Halas und Eduard Biały vom 13. August 1942

Bundesarchiv R 3017/48430

Handschriftliches Gnadengesuch von Julius Halas mit deutscher Übersetzung vom 15. August 1942

Bundesarchiv R 3017/48430

Bekanntmachung der Hinrichtung von Julius Halas und Eduard Biały vom 20. Oktober 1942

Bundesarchiv R 3017/48430

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