Julius Halas
Anfang Februar 1940 wird Julius Halas als „Zivilarbeiter” in Stinkenbrunn (Niederdonau) eingesetzt. Gemeinsam mit zwei weiteren polnischen Zwangsarbeitern verlässt er Ende September 1940 seine Arbeitsstelle und versucht, über die Grenze in die Schweiz und anschließend nach Frankreich zu fliehen.
Julius Halas wird am 29. September 1941 festgenommen, am 13. August 1942 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Schädigung des Wohls des deutschen Volkes” zum Tode verurteilt und am 20. Oktober 1942 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Julius Halas
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Julius Halas, Eduard Biały und andere vom 9. März 1942
Bundesarchiv R 3017/48430
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Julius Halas und Eduard Biały vom 13. August 1942
Bundesarchiv R 3017/48430
Handschriftliches Gnadengesuch von Julius Halas mit deutscher Übersetzung vom 15. August 1942
Bundesarchiv R 3017/48430
Bekanntmachung der Hinrichtung von Julius Halas und Eduard Biały vom 20. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/48430



















