Gerhard Halbeck
Im September 1939 wird er zur Wehrmacht eingezogen, im folgenden Jahr jedoch aus dem Dienst entlassen. Nach seiner Rückkehr nach Berlin arbeitet er in der Feldpostsammelstelle in der Lehrter Straße.
Am 8. Juli 1943 wird Gerhard Halbeck festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in den Monaten zuvor Feld­postpäckchen gestohlen und den Inhalt teilweise für sich behalten und zum Teil verkauft zu haben. Er wird am 29. September 1943 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung” vom Sondergericht VII beim Landgericht Berlin zum Tode verurteilt
Gerhard Halbeck wird am 13. Oktober 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Gerhard Halbeck
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17112
Anklageschrift gegen Gerhard Halbeck, 10. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17111
Tenor des Todesurteils gegen Gerhard Halbeck, 29. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17112
Ablehnung eines Gnadenerweises für Gerhard Halbeck durch den Reichsminister für Justiz, 6. Oktober 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17112
Mitteilung über die Hinrichtung von Gerhard Halbeck, 13. Oktober 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17112










