Franz Halper
Ab April 1941 ist er beim Heeresbekleidungslager in Brunn als Schlosser beschäftigt und wird im Juli 1941 in das Kleiderlager Brauhausstadel in Liesing versetzt – einem Nebenlager des Heeresbekleidungsamtes Wien. Von dort entwendet Franz Halper zusammen mit Otto Neusser und weiteren Männern Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände der Wehrmacht im Wert von etwa 20.000 Reichsmark. Bis Oktober 1941 verhehlen die Männer die mehrheitlich „französischen Beutestücke” aus dem Bekleidungsamt an verschiedene Interessentinnen und Interessenten.
Franz Halper wird deswegen am 17. November 1942 vorläufig festgenommen und vom „Volksgerichtshof” am 26. November 1942 angeklagt. Er wird nach der „Volks­schädlingsverordnung” am 28. Januar 1943 vom 5. Senat des „Volksgerichtshofs” zum Tode verurteilt und gemein­sam mit Otto Neusser am 21. April 1943 im Strafgefäng­nis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Halper
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Halper und weitere Personen vom 26. November 1942
Bundesarchiv R 3017/10375
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Halper und weitere Angeklagte vom 28. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/10375
Sterbeurkunde von Franz Halper vom 22. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























