Bohumil Hampl
Der Arbeiter wird im April 1941 im Prager Stadtteil Prosek für die Arbeit in der verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Českoslo­venska, kurz: KSČ) angeworben. Er nimmt an regel­mäßigen kommunistischen Schulungen teil und ent­richtet monatliche Mitgliedsbeiträge, die vor allem der Unterstützung von Angehörigen politischer Gefangener dienen.
Bohumil Hampl wird am 11. Oktober 1941 festgenommen und am 23. September 1942 vom 1. Senat des „Volksge­richtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” und „Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 13. Januar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Bohumil Hampl
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Bohumil Hampl und weitere Ange­klagte vom 23. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Anordnung der Urteilsvollstreckung gegen Bohumil Hampl und andere durch den Reichsjustizminister vom 30. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/10726, Bd. II
Bekanntmachung der Hinrichtung von Bohumil Hampl und weiteren Personen in Prag, Frühjahr 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Sterbeurkunde von Bohumil Hampl vom 14. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









































