Josef Hanák


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Hanák, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Er wird im Oktober 1941 von dem ebenfalls in diesem Fall angeklagten Josef Mišák für die Mitarbeit in der seit 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowa­kei (Komunistická strana Československa) angeworben. Als Funktionär einer Betriebszelle in Hodolein wirbt er dort zwei neue Mitglieder an.
Für diese politische Tätigkeit wird Josef Hanák am 29. Mai 1942 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksge­richtshofs” am 29. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Hanák und weitere Personen vom 4. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Hanák und weitere Angeklagte vom 29. Juni 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Josef Hanák und weitere Verurteilte vom 7. September 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Mitteilung über die Hinrichtung von Josef Hanák auf Anordnung des Reichsjustizministeriums, 8. September 1943
Bundesarchiv R 3017/12928
Sterbeurkunde von Josef Hanák vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



















































