Josef Hanák

23. September 1888, Olmütz (Olomouc) – 8. September 1943
Josef Hanák

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Hanák, 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313

Josef Hanák wird am 23. September 1888 in Olmütz ge­boren und ist dort als Distrikt­inspektor tätig.
Er wird im Oktober 1941 von dem ebenfalls in diesem Fall angeklagten Josef Mišák für die Mitarbeit in der seit 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschecho­slowa­kei (Komunistická strana Česko­slovenska) angeworben. Als Funktionär einer Betriebszelle in Hodolein wirbt er dort zwei neue Mitglieder an.
Für diese politische Tätigkeit wird Josef Hanák am 29. Mai 1942 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksge­richtshofs” am 29. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der soge­nannten Blutnächte im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Hanák und weitere Personen vom 4. Mai 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Hanák und weitere Angeklagte vom 29. Juni 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313

Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Josef Hanák und weitere Verurteilte vom 7. September 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313

Mitteilung über die Hinrichtung von Josef Hanák auf Anordnung des Reichsjustizministeriums, 8. September 1943

Bundesarchiv R 3017/12928

Sterbeurkunde von Josef Hanák vom 14. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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