Franz Haubelt

14. November 1904, Grünberg (Zielona Góra) – 21. Dezember 1943
Franz Haubelt wird am 14. November 1904 geboren und arbeitet nach dem Besuch der Volks­schule unter anderem als Melker. Er wird im November 1941 zur Wehr­macht eingezogen, aber wegen eines Herz- und Lungen­leidens im Sommer 1942 entlassen.
Haubelt entwendet im November 1943 in Berlin den Koffer einer Frau, deren Wohn­haus von Bom­benan­griffen zerstört wurde.
Vom Sonder­gericht III bei dem Land­gericht Berlin wird er am 7. Dezember 1943 nach der „Volks­schädlingsver­ordnung“ zum Tode verurteilt und am 21. Dezember 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Franz Haubelt

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2329

Urteilstenor des Sondergerichts III beim Landgericht Berlin gegen Franz Haubelt vom 7. Dezember 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2329

Ablehnung eines Gnadenerweises für Franz Haubelt durch den Reichsminister für Justiz vom 16. Dezember 1943

Bundesarchiv R 3001/143147

Mitteilung über die Hinrichtung von Franz Haubelt vom 22. Dezember 1943

Bundesarchiv R 3001/143147

Sterbeurkunde von Franz Haubelt vom 22. Dezember 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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