Günther Haupt
Um der Strafverfolgung nach weiteren Diebstählen in Molkereien zu entgehen, reist er im Herbst 1937 nach Frankreich und tritt dort in die Fremdenlegion ein. Im Sommer 1938 wird er vom französischen Geheimdienst angeworben und unternimmt mehrere Fahrten nach Norddeutschland, wo er Munitionslager, Befestigungsan­lagen und die Stärke verschiedener Truppenverbände aus­kundschaftet und darüber Bericht erstattet.
Haupt wird im August 1938 festgenommen, vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 29. August 1939 wegen „Lan­desverrats“ zum Tode verurteilt und am 11. Oktober 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Günther Haupt
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Günther Haupt vom 29. August 1939
Bundesarchiv R 3017/10464, Bd. 2
Ablehnung des Gnadenerweises für Günther Haupt vom 4. Oktober 1939
Bundesarchiv R 3017/10464, Bd. 1
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Günther Haupt
Bundesarchiv R 3017/10464, Bd. 1
Sterbeurkunde von Günther Haupt vom 11. Oktober 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




































