Walter Heerlein
Nach 1933 ist er ein aktiver Gegner des NS-Regimes. Er knüpft die Verbindung zwischen der Widerstandsgruppe um Wilhelm Leist in der AEG-Turbinenfabrik in der Berliner Huttenstraße und der Gruppe um Richard Weller und Franz Pieper bei der AEG in der Drontheimer Straße. Heerlein und seinen Kollegen gelingt es, die Verbindungen auszuweiten und den Widerstand durch Kontakte zu Gruppen in anderen AEG-Fabriken auf eine breitere Grundlage zu stellen.
Walter Heerlein wird am 22. Februar 1945 festgenommen und in das Zellengefängnis Lehrter Straße 3 eingeliefert. Beim Prozess am 24. März 1945 vor dem Kammergericht Berlin wird er gemeinsam mit sechs seiner Genossen zum Tode verurteilt.
Walter Heerlein wird am 13. April 1945 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Heerlein
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Walter Heerlein vom 13. April 1945
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



