Walter Heerlein

16. März 1899, Arnstadt – 13. April 1945
Walter Heer­lein ist von Beruf Mecha­niker. Er ist vor 1933 Mit­glied der KPD, der Roten Hilfe und der Revo­lutio­nä­ren Gewerk­schafts-Op­po­si­tion.
Nach 1933 ist er ein aktiver Geg­ner des NS-Re­gimes. Er knüpft die Verbin­dung zwischen der Wider­stands­gruppe um Wil­helm Leist in der AEG-Tur­bi­nen­fa­brik in der Berli­ner Hutten­straße und der Gruppe um Richard Weller und Franz Pieper bei der AEG in der Dront­hei­mer Straße. Heer­lein und seinen Kolle­gen gelingt es, die Verbin­dun­gen auszu­weiten und den Wider­stand durch Kon­tak­te zu Gruppen in anderen AEG-Fabri­ken auf eine brei­tere Grund­lage zu stellen.
Walter Heer­lein wird am 22. Februar 1945 festge­nom­men und in das Zellen­gefäng­nis Lehr­ter Straße 3 einge­liefert. Beim Prozess am 24. März 1945 vor dem Kammer­gericht Berlin wird er gemein­sam mit sechs seiner Genos­sen zum Tode verur­teilt.
Walter Heer­lein wird am 13. April 1945 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Walter Heerlein

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Walter Heerlein vom 13. April 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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