Theophil Heichel

12. April 1903, Posen – 5. April 1943
Theophil Heichel

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Theophil Heichel

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1709

Theophil Heichel wird in Posen geboren und besucht dort bis zu seinem 14. Lebensjahr die Volks­schule. Im Anschluss ist er im Möbel­haus seines Vaters tätig. In den Jahren 1924 bis 1926 leistet er seinen Wehr­dienst in der polnischen Armee.
Nach dem deutschen Überfall auf Polen kommet er als „Zivil­arbeiter” nach Deutsch­land. Er übt ver­schiedene Tätig­keiten aus, zuletzt in einer Likör­fabrik in Berlin. Dort wird er im März 1942 wegen Ar­beits­mangels entlassen.
Heichel wird am 23. Juli 1942 festge­nommen, da ihm mehrere Einbrüche zur Last gelegt werden. Er wird am 8. Februar 1943 wegen „Verbre­chens nach der Volks­schädlings­verordnung in Verbin­dung mit schwerem Diebstahl” vom Sonder­gericht III beim Land­gericht Berlin zum Tode verurteilt.
Theophil Heichel wird am 5. April 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklage des Sondergerichts III Berlin gegen Theophil Heichel vom 9. Oktober 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1709

Todesurteil des Sondergerichts III Berlin gegen Theophil Heichel vom 8. Februar 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1709

Sterbeurkunde von Theophil Heichel vom 6. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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