Theophil Heichel


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Theophil Heichel
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1709
Nach dem deutschen Überfall auf Polen kommet er als „Zivilarbeiter” nach Deutschland. Er übt verschiedene Tätigkeiten aus, zuletzt in einer Likörfabrik in Berlin. Dort wird er im März 1942 wegen Arbeitsmangels entlassen.
Heichel wird am 23. Juli 1942 festgenommen, da ihm mehrere Einbrüche zur Last gelegt werden. Er wird am 8. Februar 1943 wegen „Verbrechens nach der Volks­schädlingsverordnung in Verbindung mit schwerem Diebstahl” vom Sondergericht III beim Landgericht Berlin zum Tode verurteilt.
Theophil Heichel wird am 5. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des Sondergerichts III Berlin gegen Theophil Heichel vom 9. Oktober 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1709
Todesurteil des Sondergerichts III Berlin gegen Theophil Heichel vom 8. Februar 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1709
Sterbeurkunde von Theophil Heichel vom 6. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























