Rudolf Heide
Seit der Gründung der Tschechoslowakei tschechoslowakischer Staatsangehöriger, da er der deutschen Minderheit angehört. Im Oktober 1935 wird er „wegen politischer Umtriebe” aus Deutschland ausgewiesen und lebt zuletzt im Grenzgebiet Großbocken (Velká Bukovina) in der Nähe von Tetschen (Děčín). 1936 gibt er politische und militärische Informationen an einen tschechischen Nachrichtenoffizier weiter.
Rudolf Heide wird festgenommen, am 2. März 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt und am 11. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Rudolf Heide vom 2. März 1943
Bundesarchiv R 3017/10521
Sterbeurkunde von Rudolf Heide vom 12. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

