Paul Heimann

14. März 1894, Plettenberg/Westfalen – 26. Oktober 1943
Paul Heimann wird am 14. März 1894 im westfälischen Plettenberg geboren und erlernt nach dem Schulbe­such das Malerhandwerk. Zuletzt ist er als Hauswart beschäftigt. Er wird in den 1920er und 1930er Jahren wegen Diebstahls mehrmals zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Unter anderem wegen der mehrmaligen Unterschla­gung von Mietzahlungen und dem Diebstahl von Gepäck auf den Bahnhöfen in Köln und Kassel wird er vom Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin am 1. Oktober 1943 nach der „Volks­schädlings­verordnung“ zum Tode verurteilt.
Paul Heimann wird am 26. Oktober 1943 im Straf­ge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Urteilstenor des Sondergerichts VI beim Landgericht Berlin gegen Paul Heimann von 1. Oktober 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2119

Ablehnung des Gnadenerweises für Paul Heimann vom 14. Oktober 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2119

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee zum Abgang des Ge­fangenen Paul Heimann

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2119

Sterbeurkunde von Paul Heimann vom 27. Oktober 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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