Wilhelm Heinke

12. Juli 1880, Nassenheide-Birkhorst/Kreis Niederbarnim – 27. Oktober 1944
Wilhelm Heinke wird am 12. Juli 1880 in Birkhorst bei Nassenheide geboren und arbeitet nach dem Schul­besuch als Knecht und Hausdiener. Er leistet seinen Militärdienst ab und nimmt als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Seit 1904 ist er bei der Reichspost an­gestellt, zuletzt als Postbetriebswart.
Zwischen Ende 1942 und Sommer 1944 stiehlt er den Inhalt mehrerer Brief- und Feldpostsendungen. Am 4. Oktober 1944 wird er vom Sondergericht VI bei dem Land­gericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schäd­lings­verordnung“ zum Tode verurteilt.
Wilhelm Heinke wird am 27. Oktober 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Urteilstenor des Sondergerichts VI beim Landgericht Berlin gegen Wilhelm Heinke vom 7. Oktober 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin, Nr. 1807

Ablehnung eines Gnadenerweises für Wilhelm Heinke vom 16. Oktober 1944

Bundesarchiv R 3001/143857

Mitteilung über die Hibnrichtung von Wilhelm Heinke

Bundesarchiv R 3001/143857

Sterbeurkunde von Wilhelm Heinke vom 28. Oktober 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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