Stanislav Hejl


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Stanislav Hejl, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Er leitet in seinem Betrieb eine Zelle der seit 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowa­kei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ). Im April 1942 wird er Verbindungsmann zu Zdeněk Fiala, dem KSČ-Zellenleiter des Bezirk Prag-Smichov. An ihn führt er die gesammelten Mitgliedsbeiträge seiner Zelle ab und gibt Informationen über die Herstellung von kriegswichtigen Gütern für die Wehrmacht in den Kohout-Werken weiter.
Stanislav Hejl wird deshalb im Mai 1942 festgenommen, am 26. Mai 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 25. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Hejl, Alexandr Helcl und weitere Personen vom 13. April 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Hejl, Alexandr Helcl und weitere Angeklagte vom 26. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Ablehnung des Gnadenerweises für Stanislav Hejl und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 12. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311



















