Stanislav Hejl

5. Mai 1923, Chudenitz (Chudenice) – 25. August 1943
Stanislav Hejl

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Stanislav Hejl, 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311

Stanislav Hejl wird am 5. Mai 1923 in Chudenitz ge­boren und arbeitet als Maschinenschlosser in den Kohout-Wer­ken in Prag.
Er leitet in seinem Betrieb eine Zelle der seit 1938 ver­botenen Kommunistischen Partei der Tschecho­slowa­kei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ). Im April 1942 wird er Verbindungsmann zu Zdeněk Fiala, dem KSČ-Zellenleiter des Bezirk Prag-Smichov. An ihn führt er die gesam­melten Mit­gliedsbeiträge seiner Zelle ab und gibt Informationen über die Herstel­lung von kriegswichtigen Gütern für die Wehrmacht in den Kohout-Werken weiter.
Stanislav Hejl wird deshalb im Mai 1942 festgenommen, am 26. Mai 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 25. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Hejl, Alexandr Helcl und weitere Personen vom 13. April 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stanislav Hejl, Alexandr Helcl und weitere Angeklagte vom 26. Mai 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311

Ablehnung des Gnadenerweises für Stanislav Hejl und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 12. August 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311

zurück