Bernard Hélaine

10. April 1920, Saint-Lô – 27. Juli 1944
Bernard Hélaine ist Bäcker und kommt als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. In Berlin-Neukölln arbeitet er elf Monate lang in einer Bäckerei.
Von Februar bis März 1944 beteiligt sich Hélaine an vier Geschäftseinbrüchen. Daraufhin wird er am 22. März festgenommen. Das Sondergericht II bei dem Land­gericht Berlin verurteilt ihn und zwei weitere Franzosen am 1. Juli 1944 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Bernard Hélaine, Vater einer kleinen Tochter, am 27. Juli 1944 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefagenenkarte von Bernard Hélaine

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Schreiben des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Bernard Hélaine, 27. Juli 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1475/1

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