Alexandr Helcl


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Alexandr Helcl, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Er baut im Jahr 1941 eine Dreiergruppe der im Jahr 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslo­wakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) auf und vergrößert diese durch die Anwerbung von neu­en Mitgliedern zu einer Betriebszelle im Prager Stadtteil Smichov. Von allen Funktionären sammelt er Mitglieds­beiträge zur Unterstützung von Familien In­haftierter ein.
Alexandr Helcl wird deshalb im Oktober 1942 festgenommen, am 26. Mai 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 25. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Alexandr Helcl
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Alexandr Helcl, Zdeněk Fiala und weitere Personen vom 13. April 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Alexandr Helcl, Zdeněk Fiala und weitere Angeklagte vom 26. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Ablehnung des Gnadenerweises für Alexandr Helcl und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 12. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311





















