Alexandr Helcl

24. Oktober 1921, Laun (Louny) – 25. August 1943
Alexandr Helcl

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Alexandr Helcl, 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311

Alexandr Helcl wird am 24. Oktober 1921 im böhmischen Laun geboren und ist in Prag als Angestellter tätig.
Er baut im Jahr 1941 eine Dreiergruppe der im Jahr 1938 verbotenen Kommunisti­schen Partei der Tschechoslo­wakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) auf und vergrößert diese durch die Anwerbung von neu­en Mitgliedern zu einer Betriebszelle im Prager Stadtteil Smichov. Von allen Funktionären sammelt er Mitglieds­beiträge zur Unterstützung von Familien In­haftierter ein.
Alexandr Helcl wird deshalb im Oktober 1942 festge­nommen, am 26. Mai 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 25. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Alexandr Helcl

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Alexandr Helcl, Zdeněk Fiala und weitere Personen vom 13. April 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Alexandr Helcl, Zdeněk Fiala und weitere Angeklagte vom 26. Mai 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311

Ablehnung des Gnadenerweises für Alexandr Helcl und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 12. August 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311

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