Elfriede Henkel

19. August 1901, Berlin – 25. Juni 1943
Elfriede Henkel

Erkennungsdienstliches Foto von Elfriede Henkel

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 17675

Elfriede Henkel arbeitet seit ihrem 18. Lebensjahr als Prostituierte. Seit 1937 ist sie zeitweise als Arbeiterin in verschie­denen Berliner Betrieben tätig. Sie wird wiederholt wegen „gewerbs­mäßiger Unzucht” und Eigentums­delikten verurteilt.
Elfriede Henkel wird am 26. März 1943 erneut festge­nommen. Ihr wird der Diebstahl von Hand- und Einkaufs­taschen vorgeworfen. Die darin enthaltenen Bezugs­karten für Lebensmittel soll sie weiter­verkauft oder – mit ihrem eigenen Namen versehen – selbst verwendet haben.
Sie wird am 26. Mai 1943 vom Sonder­gericht VII beim Land­gericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode verurteilt und am 25. Juni 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Tenor des Todesurteils gegen Elfriede Henkel, 26. Mai 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 17675

Mitteilung über die Hinrichtung von Elfriede Henkel, 25. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 17675

Sterbeurkunde von Elfriede Henkel vom 26. Juni 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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