Heinz Hennig

20. April 1918, Memel (Klaipėda) – 5. Januar 1943
Heinz Hennig wird am 20. April 1918 in Memel geboren und beginnt nach dem Schul­besuch eine Ausbil­dung zum Bäcker. Danach ist er bei verschie­denen Arbeits­stellen beschäftigt.
Zwischen Mai und August 1938 ist Hennig für den litauischen Nach­richten­dienst tätig und unternimmt mehrere Erkun­dungs­fahrten nach Deutschland, um sich über die Standorte einzelner Truppen­teile in Ost­preußen und andere wehr­wichtige Angelegen­heiten zu informieren und Bericht zu erstatten.
Er wird festge­nommen, vom „Volks­gerichtshof“ zum Tode verurteilt und am 5. Januar 1943 im Strafgefäng­nis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinz Hennig

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Heinz Hennig vom 24. Juli 1942

Bundesarchiv R 3018/17256

Sterbeurkunde von Heinz Hennig vom 6. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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