Bruno Hentschel

14. März 1909, Hamborn am Rhein – 13. Juli 1943
Bruno Hentschel wird am 14. März 1909 in Hamborn geboren und arbeitet nach dem Schul­besuch als landwirt­schaftlicher Arbeiter. Als Angehöriger eines Grenz­schutzregiments nimmt er im Zweiten Weltkrieg am Feldzug gegen Polen teil.
Zwischen 1933 und 1939 ist Hentschel für den polnisch­en Nachrichten­dienst tätig und berichtet über wehr­wichtige und strategisch bedeutende Verkehrs­anlagen im deutsch-polnischen Grenz­gebiet. Außerdem erstellt er fotogra­fische Aufnahmen von Waffen- und Material­magazinen.
Hentschel wird vom „Volks­gerichtshof“ am 19. April 1943 wegen „Landes­verrats“ zum Tode verurteilt und am 13. Juli 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte der Haftanstalt Brandenburg-Görden von Bruno Hentschel

Bundesarchiv R 3017/39266

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Bruno Hentschel vom 6. Februar 1941

Bundesarchiv R 3017/39266

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Bruno Hentschel vom 19. April 1943

Bundesarchiv R 3017/10604

Sterbeurkunde von Bruno Hentschel vom 14. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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