Robert Herrou
Im Oktober 1942 lernt Herrou im Lokal „Pilsator“ am Berliner Alexanderplatz den belgischen Zwangsarbeiter Joris Dubliquy kennen. 1942 fälschen und verwenden beide S-Bahn-Wochenfahrkarten. Von März bis September 1943 überlässt Dubliquy Robert Herrou sein Zimmer für die Herstellung falscher Brot- und Buttermarken und verkauft diese anschließend weiter.
Am 30. März 1944 verurteilt das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin Herrou gemeinsam mit Joris Dubliquy wegen „Verbrechens gegen die Kriegs­wirtschaftsverordnung“ zum Tode.
Der 23-jährige Robert Herrou wird am 9. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Robert Herrou
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 7977
Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin über die Hinrichtung von Robert Herrou und Joris Dubliquy, 10. Mai 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 7977



