Robert Herrou

13. Juni 1920, Paris – 9. Mai 1944
Der gelernte Buchdrucker und Litograph Robert Herrou kommt im Dezember 1942 als „Zivilarbeiter“ nach Berlin. Herrou arbeitet in seinem Beruf bei der Graphischen Kunstdruckerei Gebrüder Feyl.
Im Oktober 1942 lernt Herrou im Lokal „Pilsator“ am Berliner Alexanderplatz den belgischen Zwangsarbeiter Joris Dubliquy kennen. 1942 fälschen und verwenden beide S-Bahn-Wochenfahrkarten. Von März bis September 1943 überlässt Dubliquy Robert Herrou sein Zimmer für die Herstellung falscher Brot- und Buttermarken und verkauft diese anschließend weiter.
Am 30. März 1944 verurteilt das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin Herrou gemeinsam mit Joris Dubliquy wegen „Verbrechens gegen die Kriegs­wirtschaftsverordnung“ zum Tode.
Der 23-jährige Robert Herrou wird am 9. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Robert Herrou

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 7977

Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin über die Hinrichtung von Robert Herrou und Joris Dubliquy, 10. Mai 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 7977

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