Michel Himmes
Ende 1924 zieht er nach Luxemburg und im Oktober 1930 nach Frankreich. Ab 1931 lebt Michel Himmes mit seiner Familie in Diedenhofen bei Metz und wird Mitglied der „Ligue d’Amitié Franco-Rhénane-La Halte“, die sich für die Loslösung des Rheinlands vom Deutschen Reich einsetzt. In Diedenhofen übernimmt er eine Gastwirtschaft, in der die Liga gelegentlich Versammlungen abhält.
Nach dem deutschen Überfall auf Polen wird Michel Himmes für elf Monate von den Franzosen interniert und nach der deutschen Besetzung Frankreichs am 6. Februar 1941 von deutscher Seite festgenommen. Er wird am 25. November 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Hoch- und Landesverrats“ zum Tode verurteilt.
Michel Himmes wird am 1. Februar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Michel Himmes
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Michel Himmes vom 25. November 1942
Bundesarchiv R 3017/3345
Gnadengesuch seiner Familie für Michel Himmes vom 16. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/3345
Anordnung des Reichsjustizministers zur Urteilsvollstreckung gegen Michel Himmes vom 23. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/3345
Sterbeurkunde von Michel Himmes vom 2. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
















