Hella Hirsch
Ab Juni 1941 wird sie als Jüdin zur Zwangsarbeit in das Aceta-Werk, einer Filiale der IG Farben in Berlin-Rummelsburg verpflichtet. Gemeinsam mit ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Alice Hirsch schließt sie sich der Widerstandsgruppe um Herbert Baum an. Nach dem Brandanschlag auf die Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies“ im Berliner Lustgarten am 18. Mai 1942 wird die Gruppe aufgedeckt.
Hella Hirsch wird am 8. Juli 1942 festgenommen, am 10. Dezember 1942 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 4. März 1943 in Plötzensee ermordet.
Ihre Schwester Alice, die zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist, wird am 8. Dezember 1943 in Auschwitz ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hella Hirsch
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Hella Hirsch, Ismar Zöllner, Alice Hirsch (v. l.), um 1937
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Hella Hirsch und andere Angehörige der Gruppe um Herbert Baum,
10. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/33975
Ablehnung des Gnadenerweises für Hella Hirsch und weitere Mitglieder der Gruppe um Herbert Baum, 4. Januar 1943
Bundesarchiv R 3018/1642
Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Hella Hirsch, 4. März 1943
Bundesarchiv R 3017/33975





























