Helmut Hirsch
Strasser bewegt Hirsch dazu, einen Anschlag auf das Nürnberger Parteitagsgelände der NSDAP zu planen. Von dieser Tat sei die Behandlung der deutschen Juden durch die „Schwarze Front” abhängig.
Hirsch verlässt Prag unmittelbar vor Weihnachten 1936 und reist nach Stuttgart, wo er bereits wenige Stunden nach seiner Ankunft verhaftet wird. Der Verbindungsmann Strassers, der Hirsch den Sprengstoff für den geplanten Anschlag aushändigen soll, ist ein Spitzel der Gestapo.
Helmut Hirsch wird am 8. März 1937 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 4. Juni 1937 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Helmut Hirsch
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Helmut Hirsch, 8. März 1937
Bundesarchiv R 3018/4427


































