Vojtěch Hladiš


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Vojtěch Hladiš, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht gewinnt ihn im September 1941 der Bezirksleiter der illegalen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) von Ungarisch-Brod Michalčík für die Mitarbeit. Bis zu seiner Festnahme am 5. März 1942 zieht Vojtěch Hladiš unter anderem Mitgliedsbeiträge ein, sorgt für die Weiterverbreitung von kommunistischem Schriftmaterial und betätigt sich als Verbindungsmann.
Am 18. März 1943 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn zusammen mit Jaroslav Šprišl, Walter Berger und zwei weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode. Vojtěch Hladiš wird am 16. August 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Jaroslav Šprišl und andere vom 21. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jaroslav Šprišl und andere vom 18. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348
Ablehnung des Gnadenerweises für Vojtěch Hladiš durch den Reichsjustizminister, 5. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348
Vollstreckungsbericht der Todesstrafe gegen Vojtěch Hladiš und andere Verurteilte, 18. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348
Sterbeurkunde von Vojtěch Hladiš vom 17. August 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung










































