Vojtěch Hladiš

10. April 1912, Ungarisch-Brod (Uherský Brod) – 16. August 1943
Vojtěch Hladiš

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Vojtěch Hladiš, 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348

Vojtěch Hladiš ist land­wirt­schaftlicher Arbeiter und lebt in Ungarisch-Brod (Uherský Brod).
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehr­macht gewinnt ihn im September 1941 der Bezirks­leiter der illegalen Kommu­nis­tischen Partei der Tsche­cho­slowakei (KPČ) von Unga­risch-Brod Michalčík für die Mit­arbeit. Bis zu seiner Fest­nahme am 5. März 1942 zieht Vojtěch Hladiš unter anderem Mit­glieds­beiträge ein, sorgt für die Weiter­verbrei­tung von kommu­nistischem Schrift­material und betätigt sich als Verbindungs­mann.
Am 18. März 1943 verurteilt der „Volks­gerichts­hof” ihn zu­sammen mit Jaroslav Šprišl, Walter Berger und zwei weiteren Ange­klagten wegen „Vorberei­tung zum Hoch­verrat und Feind­begünstigung” zum Tode. Vojtěch Hladiš wird am 16. August 1943 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklageschrift des „Volksgerichts­hofs” gegen Jaroslav Šprišl und andere vom 21. Dezember 1942

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348

Urteil des „Volksgerichts­hofs” gegen Jaroslav Šprišl und andere vom 18. März 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348

Ablehnung des Gnadenerweises für Vojtěch Hladiš durch den Reichs­justizminister, 5. August 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348

Vollstreckungsbericht der Todesstrafe gegen Vojtěch Hladiš und andere Verurteilte, 18. August 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 348

Sterbeurkunde von Vojtěch Hladiš vom 17. August 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück