Rudolf Hlávka

22. Juni 1905, Wien – 13. Januar 1943
Rudolf Hlávka

Erkennungsdienstliches Foto von Rudolf Hlávka, 1941

Bundesarchiv R 3017/10726, Bd. I

Rudolf Hlávka wird am 22. Juni 1905 in Wien geboren und ist zwischen 1933 und 1937 Sport­wart in der „Föde­ration der proleta­rischen Körper­ertüch­tigung”.
Der Arbeiter wird im April 1941 von einem Bekannten für die mittlerweile verbotene Kommu­nistische Partei der Tschecho­slowakei (Komunistická strana Česko­slovenska, kurz: KSČ) angeworben. Im Prager Stadtteil Prosek über­nimmt er in der Funktion eines Gebiets­leiters die Gewin­nung neuer Mitglieder sowie die Sammlung und Weiter­gabe der Mitglieds­beiträge. Regelmäßig ist er an Treffen mit anderen Funk­tionären beteiligt, bei denen er neue politische und organi­satorische Wei­sungen erhält.
Rudolf Hlávka wird vom „Volks­gerichtshof” am 23. Sep­tember 1942 wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” und „Feindbe­günstigung” zum Tode verur­teilt. Er wird am 13. Januar 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Rudolf Hlávka

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Rudolf Hlávka und weitere Angeklagte vom 23. September 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Bekanntmachung der Hinrichtung von Rudolf Hlávka und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Sterbeurkunde von Rudolf Hlávka vom 14. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück