Rudolf Hlávka
Der Arbeiter wird im April 1941 von einem Bekannten für die mittlerweile verbotene Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) angeworben. Im Prager Stadtteil Prosek übernimmt er in der Funktion eines Gebietsleiters die Gewinnung neuer Mitglieder sowie die Sammlung und Weitergabe der Mitgliedsbeiträge. Regelmäßig ist er an Treffen mit anderen Funktionären beteiligt, bei denen er neue politische und organisatorische Weisungen erhält.
Rudolf Hlávka wird vom „Volksgerichtshof” am 23. September 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” und „Feindbegünstigung” zum Tode verur­teilt. Er wird am 13. Januar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Rudolf Hlávka
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Rudolf Hlávka und weitere Angeklagte vom 23. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Bekanntmachung der Hinrichtung von Rudolf Hlávka und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Sterbeurkunde von Rudolf Hlávka vom 14. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







































