Josef Hlobil
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht gewinnt ihn ein anderer ehemaliger Legionär Ende Juni 1939 für die Mitarbeit in der Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation), die eine Geheimarmee aufzubauen sucht und die Wiederherstellung der Tschechoslowakischen Republik zum Ziel hat. Josef Hlobil beherbergt den von der Gestapo gesuchten Juristen Vančura und verhilft ihm zur Flucht ins Ausland.
Er wird am 24. Juli 1940 festgenommen und am 18. September 1942 vom „Volksgerichtshof” zusammen mit Josef Brýl wegen „landesverräterischer Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Beide Männer werden am 26. Januar 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Hlobil
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs“ gegen Josef Hlobil und Josef Brýl vom 12. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/10728
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Josef Hlobil und Josef Brýl vom 18. September 1942
Bundesarchiv R 3017/10728
Brief von Josef Hlobil an seinen Strafverteidiger Dr. Lincke vom 6. Oktober 1942 mit Abschrift
Bundesarchiv R 3017/10728
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee zum Abgang des Gefangenen Josef Hlobil vom 27. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/10728




































