Hans Höfer

2. November 1906, Neumark/Sachsen – 14. März 1939
Hans Höfer

Ausweisfoto von Hans Höfer

Bundesarchiv R 3018/1923

Hans Höfer wird am 2. November 1906 im sächsischen Neumark geboren und arbeitet nach dem Besuch der Volksschule in einer Weberei, als Hauer und als Hand­arbeiter, bevor er eine Ausbildung zum Maurer absolviert. Ab 1927 dient er in der Reichswehr und wird im Oktober 1936 wegen dienstlicher Verfehlungen aus der Wehr­macht entlassen. Ab Juni 1937 ist er als Wächter für die Wach- und Schließgesellschaft Plauen tätig.
Im August 1937 übertritt er illegal die deutsch-tschecho­slowakische Grenze, wird festgenommen und macht während der Befragung durch Polizeibeamte detaillierte Angaben zu seinem militärischen Werdegang und seiner Verwendung bei verschiedenen Dienststellen. Danach wird er mehrfach nach Ungarn und Rumänien abgescho­ben, kehrt aber immer wieder in die Tschechoslowakei zurück und wird dort zum Teil inhaftiert. Nach seiner Abschiebung nach Österreich und dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich kann er im März 1938 zu seinen Eltern nach Reichenbach zurückkehren.
Hans Höfer wird vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 16. Dezember 1938 wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 14. März 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Hans Höfer

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Hans Höfer vom 16. Dezember 1938

Bundesarchiv R 3018/17522

Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Hans Höfer und weitere Verurteilte vom 14. März 1939

Bundesarchiv R 3017/31765

Sterbeurkunde von Hans Höfer vom 14. März 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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