Hans Höfer
Im August 1937 übertritt er illegal die deutsch-tschecho­slowakische Grenze, wird festgenommen und macht während der Befragung durch Polizeibeamte detaillierte Angaben zu seinem militärischen Werdegang und seiner Verwendung bei verschiedenen Dienststellen. Danach wird er mehrfach nach Ungarn und Rumänien abgescho­ben, kehrt aber immer wieder in die Tschechoslowakei zurück und wird dort zum Teil inhaftiert. Nach seiner Abschiebung nach Österreich und dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich kann er im März 1938 zu seinen Eltern nach Reichenbach zurückkehren.
Hans Höfer wird vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 16. Dezember 1938 wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 14. März 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hans Höfer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Hans Höfer vom 16. Dezember 1938
Bundesarchiv R 3018/17522
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Hans Höfer und weitere Verurteilte vom 14. März 1939
Bundesarchiv R 3017/31765
Sterbeurkunde von Hans Höfer vom 14. März 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





















