Eugen Hölscher
Ihm wird vorgeworfen, am 22. November 1943 nach einem alliierten Luftangriff bei Aufräumarbeiten aus einer Wohnung zwei Koffer und zwei Flaschen Wein an sich genommen zu haben. Am 28. November 1943 verurteilt das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin Eugen Hölscher wegen „Plünderns” auf Grundlage der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
Eugen Hölscher wird einen Tag später, am 29. November 1943, im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Eugen Hölscher
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Eugen Hölscher vom 30. November 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



