Leopold Hörbinger
Er wird im März 1940 für die verbotene Kommunistische Partei Österreichs angeworben und leistet einen Mit­gliedsbeitrag von einer Reichsmark. In der Folgezeit be­tätigt er sich selber als Unterkassier und sammelt Unter­stützungsbeiträge von anderen Mitgliedern ein, die an drei Ehefrauen inhaftierter Männer verteilt werden.
Dafür wird er am 5. März 1942 vorläufig festgenommen, am 25. Juni 1942 angeklagt und vom 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” am 11. November 1942 wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
Leopold Hörbinger wird am 16. März 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Leopold Hörbinger
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Leopold Hörbinger und weitere Per­sonen vom 25. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/25185
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Leopold Hörbinger und weitere Angeklagte vom 11. November 1942
Bundesarchiv R 3017/25180
Sterbeurkunde von Leopold Hörbinger vom 17. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



























