Leopold Hörbinger

27. Oktober 1911, Berndorf – 16. März 1943
Leopold Hörbinger wird am 27. Oktober 1911 in Berndorf geboren und ist ab 1933 für ein Jahr Mitglied des Repu­blika­nischen Schutz­bundes, bevor dieser verboten wird.
Er wird im März 1940 für die verbotene Kommu­nistische Partei Öster­reichs angeworben und leistet einen Mit­glieds­beitrag von einer Reichsmark. In der Folgezeit be­tätigt er sich selber als Unterkassier und sammelt Unter­stützungs­beiträge von anderen Mitgliedern ein, die an drei Ehefrauen inhaf­tierter Männer verteilt werden.
Dafür wird er am 5. März 1942 vorläufig festge­nommen, am 25. Juni 1942 angeklagt und vom 2. Senat des „Volks­gerichts­hofs” am 11. November 1942 wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
Leopold Hörbinger wird am 16. März 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Leopold Hörbinger

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Leopold Hörbinger und weitere Per­sonen vom 25. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/25185

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Leopold Hörbinger und weitere Angeklagte vom 11. November 1942

Bundesarchiv R 3017/25180

Sterbeurkunde von Leopold Hörbinger vom 17. März 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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