Roland von Hößlin
Hößlin, der als Major im 17. Kavallerie-Regiment Bamberg Regimentskamerad Stauffenbergs ist, wird durch diesen im April 1944 in die Umsturzpläne der Verschwörer eingeweiht. Als Kommandeur der Panzer-Aufklärungs-Ersatz-Abteilung 24 in Ostpreußen (Wehrkreis I) soll er im Falle eines erfolgreichen Umsturzes in Ostpreußen wichtige Gebäude besetzen und Maßnahmen gegen die NSDAP leiten.
Hößlin wird am 23. August 1944 in Meiningen festgenommen und nach Berlin gebracht, wo er im Gefängnis Tegel und im Zellengefängnis Lehrter Str. 3 inhaftiert ist.
Am 13. Oktober 1944, nach seiner Entlassung aus der Wehrmacht, wird Roland von Hößlin vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag wird er im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs” des Heeres aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944
Bundesarchiv Militärarchiv
Roland von Hößlin vor dem „Volksgerichtshof”, 13. Oktober 1944
Gedenkstätte Deutscher Widerstand



