Fritz Hoffmann
Neben der Arbeit in der KPD engagiert er sich auch in der proletarischen Freidenkerbewegung und in der Gesangsabteilung der Naturfreunde-Opposition „Rotsport“. Er singt als 2. Tenor im Bergsteigerchor der Vereinigten Kletterabteilung („Rote Bergsteiger“).
Nach 1933 im Widerstand gegen das NS-Regime, druckt er zahlreiche Flugblätter und holt aus der Tschechoslowakei illegale Zeitungen und Zeitschriften wie die „Rote Fahne” und die „Arbeiter Illustrierte Zeitung” über die Grenze nach Dresden. Am 7. März 1934 wird Fritz Hoffmann festgenommen und nach einjähriger Untersuchungshaft wegen „illegaler Grenzarbeit“ zu zwei Jahren und zehn Monaten Zuchthaus verurteilt, die er in Zwickau-Osterstein verbüßt.
Nach seiner Entlassung setzt er den Kampf gegen das NS-Regime fort. Er nimmt Kontakt zur Widerstandsgruppe um Fritz Schulze und Karl Stein auf.
Im Januar 1941 wird er erneut verhaftet und nach 14 Monaten Untersuchungshaft am 26. März 1942 vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt.
Fritz Hoffmann wird am 12. Juni 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Fritz Hoffmann
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofes” gegen Fritz Hoffmann und drei weitere Angeklagte, 26. März 1942
Bundesarchiv R 3018/3629
Ablehnung des Gnadengesuchs von Fritz Hoffmann, 1. Juni 1942
Bundesarchiv R 3018/4440
Anweisungen zur Vorbereitung der Vollstreckung des Todesurteils gegen Fritz Hoffmann, 1. Juni 1942
Bundesarchiv R 3018/4440
Sterbeurkunde von Fritz Hoffmann vom 12. Juni 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




























