Karl Hoffmann

26. Januar 1903, Lauenburg (Lębork) – 12. Oktober 1940
Karl Hoffmann

Haftfoto von Karl Hoffmann

Bundesarchiv R 3018/10753

Karl Hoff­mann arbeitet nach dem Besuch der Volks­schule auf der Kaiser­lichen Werft in Danzig und in einer Kohlen­grube im Ruhr­gebiet 1920 schließt er sich der KPD an. Er kehrt nach Danzig zurück und ist als Straßen­händler, Bauar­beiter und Versiche­rungs­bote tätig, bis er 1927 erkrankt und arbeits­unfähig von Wohl­fahrts­unter­stützung lebt.
Hoffmann ist in dieser Zeit als Funk­tionär in der Orts­gruppen­leitung des Kommu­nistischen Jugend­verbands Deutsch­lands aktiv. Ab dem Früh­jahr 1938 betreibt er bis zu seiner Fest­nahme am 6. Juli 1939 eine Hühner­farm.
Karl Hoff­mann wird am 6. Juli 1939 festge­nommen. Ihm wird vorge­worfen, in Danzig eine „Terror- und Sabo­tage­organi­sation“ aufge­baut und geleitet zu haben. Er soll Spreng­stoff­anschläge geplant und zu einem „kommu­nistischen Umsturz­versuch“ beige­tragen haben.
Am 2. Juli 1940 verur­teilt ihn der 2. Senat des „Volks­gerichts­hofs“ wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat und Spreng­stoff­verbrechens“ zum Tode.
Karl Hoffmann, Vater einer 13-jäh­rigen Tochter, wird am 12. Oktober 1940 in der Strafan­stalt Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Hoffmann

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage gegen Karl Hoffmann, Erich Schulz und Willi Tosch, 16. April 1940

Bundesarchiv R 3018/10753

Urteil gegen Karl Hoffmann, Erich Schulz und Willi Tosch, 2. Juli 1940

Bundesarchiv R 3018/10753

Sterbeurkunde von Karl Hoffmann vom 12. Oktober 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Plakat zur Bekanntmachung über die Hinrichtung von Karl Hoffmann,
12. Oktober 1940

Bundesarchiv R 3018/10753

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