Karl Hoffmann
Hoffmann ist in dieser Zeit als Funktionär in der Ortsgruppenleitung des Kommunistischen Jugend­verbands Deutschlands aktiv. Ab dem Frühjahr 1938 betreibt er bis zu seiner Festnahme am 6. Juli 1939 eine Hühnerfarm.
Karl Hoffmann wird am 6. Juli 1939 festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, in Danzig eine „Terror- und Sabotageorganisation“ aufgebaut und geleitet zu haben. Er soll Sprengstoffanschläge geplant und zu einem „kommunistischen Umsturzversuch“ beigetragen haben.
Am 2. Juli 1940 verurteilt ihn der 2. Senat des „Volks­gerichtshofs“ wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat und Sprengstoffverbrechens“ zum Tode.
Karl Hoffmann, Vater einer 13-jährigen Tochter, wird am 12. Oktober 1940 in der Strafanstalt Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Hoffmann
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage gegen Karl Hoffmann, Erich Schulz und Willi Tosch, 16. April 1940
Bundesarchiv R 3018/10753
Urteil gegen Karl Hoffmann, Erich Schulz und Willi Tosch, 2. Juli 1940
Bundesarchiv R 3018/10753
Sterbeurkunde von Karl Hoffmann vom 12. Oktober 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Plakat zur Bekanntmachung über die Hinrichtung von Karl Hoffmann,
12. Oktober 1940
Bundesarchiv R 3018/10753







































































































































