Heinrich Hojan

20. September 1901, Berlin – 13. Oktober 1942
Heinrich Hojan wird in Berlin geboren und besucht dort die Volks­schule. Im Anschluss macht er eine Lehre in einer Berliner Drogerie. 1919 siedelt er nach Posen über und dient im polni­schen Heer. An­schließend ist er Ange­stellter der polnischen Heeres­verwal­tung. Im März 1940 beginnt er eine Tätig­keit als Mess­gehilfe im Vermes­sungs­amt der Reichs­bahn­direktion in Posen .
Seit Anfang 1940 unter­stützt Hojan die polnische Wi­derstands­organi­sation Wojskowa Organi­zacja Ziem Zachod­nich (WOZZ – Militär­organi­sation der West­gebiete). Er beteiligt sich als Kassen­buch­führer an den Ver­waltungs­geschäf­ten der Organi­sation.
Am 27. August 1941 wird Heinrich Hojan festge­nommen und am 15. Juni 1942 zusammen mit fünf wei­teren An­geschul­digten wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” angeklagt. Das Ober­landes­gericht Posen verur­teilt ihn und vier weitere Ange­klagte am 4. September 1942 zum Tode.
Heinrich Hojan wird am 13. Oktober 1942 in Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinrich Hojan

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des Oberlandesgerichts Posen gegen Heinrich Hojan vom 15. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/15974

Todesurteil des Oberlandesgerichts Posen gegen Heinrich Hojan vom 4. September 1942

Bundesarchiv R 3017/15974

Sterbeurkunde von Heinrich Hojan vom 14. Oktober 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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