Paul Holland

5. September 1885, Kemlitz/Luckau – 1. Dezember 1943
Paul Holland erlernt das Schneider­hand­werk, arbeitet ab 1904 in Berlin bei Konfek­tions­firmen und nach einer Umschulung 1938 als Bügler. Nach einem Luftan­griff in der Nacht zum 24. November wird er auf dem Heim­weg in der Friedrich­straße aufge­fordert, sich an Rettungs- und Auf­räum­arbeiten zu beteiligen. Dabei nimmt er ein Paar Stiefel an sich und wird festgenommen.
Paul Holland wird bereits drei Tage später des „Plünderns” ange­klagt und am 30. November 1943 vom Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin auf der Grund­lage der „Volks­schäd­lingsverord­nung” zum Tode verur­teilt. Er wird am folgenden Tag im Strafge­fängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Urteil des Sondergerichts VII bei dem Landgericht Berlin gegen Paul Holland vom 30. November 1943

Bundesarchiv R 3001/143145

Mitteilung über die Hinrichtung von Paul Holland vom 2. Dezember 1944

Bundesarchiv R 3001/143145

Sterbeurkunde von Paul Holland vom 2. Dezember 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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