Walter Homann

15. Januar 1906, Berlin – 10. April 1945
Walter Homann

Walter Homann

Privatbesitz

Walter Homann wird in Berlin als Sohn eines Schuh­machers geboren. Nach der Volks­schule macht er bei der Fir­ma Schwartz­kopff in Berlin eine Ausbil­dung zum Schlos­ser und besucht zusätzlich die Abend­schule. Von 1927 bis 1933 ist er arbeits­los oder als Hilfs­arbei­ter beschäf­tigt.
1928 schließt er sich der KPD und der Roten Hil­fe an. Seit 1933 ist Homann als Mon­teur für den In- und Aus­lands­dienst der AEG-Tur­binen­fa­brik in Ber­lin-Moabit tätig, wo er 1935 eine betrieb­liche Wider­stands­gruppe aufbaut. Die Gruppe unter­stützt Familien von poli­tisch Verfolg­ten mit Geld und Lebens­mit­teln und ver­brei­tet Flug­blätter.
Zu Beginn des Jahres 1945 wird die Gruppe von einem Spit­zel verra­ten. Walter Homann wird am 28. Febru­ar 1945 festge­nom­men und in der Gesta­po-Abtei­lung des Zellen­gefäng­nis­ses Lehr­ter Straße 3 inhaf­tiert. Vom Kammer­gericht Berlin wird er am 21. März 1945 zum Tode verur­teilt.
Walter Homann wird am 10. April 1945 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Walter Homann

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Walter Homann vom 11. April 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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