Walter Homann
1928 schließt er sich der KPD und der Roten Hilfe an. Seit 1933 ist Homann als Monteur für den In- und Auslandsdienst der AEG-Turbinenfabrik in Berlin-Moabit tätig, wo er 1935 eine betriebliche Widerstandsgruppe aufbaut. Die Gruppe unterstützt Familien von politisch Verfolgten mit Geld und Lebensmitteln und verbreitet Flugblätter.
Zu Beginn des Jahres 1945 wird die Gruppe von einem Spitzel verraten. Walter Homann wird am 28. Februar 1945 festgenommen und in der Gestapo-Abteilung des Zellengefängnisses Lehrter Straße 3 inhaftiert. Vom Kammergericht Berlin wird er am 21. März 1945 zum Tode verurteilt.
Walter Homann wird am 10. April 1945 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Homann
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Walter Homann vom 11. April 1945
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





